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Mit dem an der Justus-von-Liebig-Schule verwirklichten Energiekonzept
wurden zwei „Fliegen mit einer Klappe“ geschlagen.
Einerseits werden die Schülerinnen und Schüler
während des Unterrichts permanent mit frischer Luft
versorgt, andererseits wird der Energiebedarf der Schule
um ca. 80 % reduziert.
Die Lüftungsanlage übernimmt im Winter die Funktion
der Heizung. Bedingt durch die luftdichte Gebäudehülle
ist der Wärmebedarf im Gebäude sehr gering. Permanent
wird die Luft in dem Gebäude ausgetauscht. Der Abluft
wird dabei die Wärme zu etwa 90 % entzogen und der
Zuluft zugeführt. So bleibt die Wärme im Gebäude,
während die Luft ausgetauscht wird.
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Ein effektiver Sonnenschutz verhindert eine Überhitzung
des Gebäudes. Nachts öffnen sich die Fenster des
Gebäudes und die frische Nachtluft durchflutet das Gebäude
und kühlt es ab. Reicht diese „Kühle“ über
den Tag hinweg nicht aus, wird mit wenig Energieaufwand die
Frischluft abgekühlt. Dies geschieht dadurch, daß die
Abluft durch eingesprühtes Wasser befeuchtet wird. Die
kühle Abluft wiederum entzieht der ins Gebäude geholten
Frischluft die Wärme.
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Die Luft gelangt über Kanäle in die einzelnen
Etagen und wird dort über sogenannte Druckböden
in die einzelnen Klassenzimmer geführt. Dort quillt
sie an den Fensterfronten aus sogenannten Drallauslässen
in die Klassenzimmer. Etwa 2,5 Mal in der Stunde tritt eine
kompletter Luftwechsel ein. Überströmöffnungen
in den Klassenzimmern lassen ein überquellen der Luft
in die Flure zu, wo die Luft zentral abgesaugt und wieder
zur Lüftungsanlage geführt wird.
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Jahres- Heizwärmebedarf

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Legende:
WSchVO 95 = Wärmeschutzverordnung von 1995
EnEV = Energieeinsparverordnung
PHPP = Passivhaus Projektierungspaket |
Primärenergieverbrauch im Vergleich

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CO2-Einsparung 124 Tonnen pro Jahr
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