|
6. März 1997
Aus der Mitte des Ausschusses für
Schulen, Kultur und Fremdenverkehr wird die Frage eines Neubaus
aufgeworfen.
14. August 1997
Die Schulbaukommission bestehend aus Vertretern
des Oberschulamtes, der Oberfinanzdirektion und des Kultusministeriums
empfiehlt aus baulichen und funktionalen Gründen den
Neubau der Justus-von-Liebig Schule mit einer Programmfläche
von 3.800 – 4.000 qm.
23. September 1998
Ausschuss für Schulen, Kultur und Fremdenverkehr
befasst sich mit der Frage eines Neubaus. Eine umfangreiche
Vorlage zeigt die bisherige Entwicklung, die fünf Standorte,
die erwartete weitere Entwicklung, den Raumbedarf, mögliche
Schulstandorte, die Kosten und Finanzierung und einen Zeitplan
auf. Als mögliche Standorte einer Schule kommen in Frage:
- De Trey-Gelände/Schleith-Gelände
- Gurtweiler Straße (ehemalige Landwirtschaftsschule)
- Bahnhofsgelände
21. Oktober 1998
Der Kreistag sieht die Notwendigkeit einer
baulichen Verbesserung der Justus-von-Liebig Schule als dringlich
an. Landrat Dr. Wütz wird beauftragt, die Grundstücksverhandlungen
zu führen und erneut zu berichten. Favorisiert wird
das De Trey-/Schleith-Gelände.
13. April 1999
Landkreis tauscht sein Grundstück in
der Gurtweiler Straße gegen das Anwesen der Firma Schleith
in der von-Kilianstraße. Damit sind die Voraussetzungen
für einen Neubau auf diesem Gelände geschaffen.
14. April 1999
Kreistag beschließt Raumprogramm und
Architektenwettbewerb. Der Wettbewerb soll begrenzt offen
europaweit ausgelegt werden.
11./12. Oktober 1999
Preisgerichtsitzung: Ersten Preis erhält
das Architekturbüro Harter u. Kanzler, Waldkirch, zweiter
Preis Architektengemeinschaft Lanz, Gruber, Schwager, Reichenau,
dritter Preis Architekt Werner Bäuerle, Konstanz, vierter
Preis Architektengemeinschaft Brokammer, Janer, Wohlleber,
Timann, fünfter Preis Architekt Rolf Zins, Stuttgart
24. Februar 2000
KOVR Kuhlmey, Landratsamt
Waldshut, Dipl. Ingenieur Krebser und Dipl. Ingenieurin Staiger
vom Ingenieurbüro
Krebser und Freyler besichtigen Öko-Schule in Mäder/Österreich
29. März 2000
Schul- und Kulturausschuss beschließt
Anschluss des neuen Gebäudes an das Blockheizkraftwerk
der Stadtwerke.
3. April 2000
Das Ingenieurbüro Krebser und Freyler
teilt mit, dass das Energiesparkonzept auch auf den Neubau
der Justus-von-Liebig-Schule übertragbar wäre.
Man würde ein Schulgebäude erhalten, das führend
in Deutschland beim Energieverbrauch wäre.
12./13. April 2000
Ausschuss für Schulen, Kultur und
Tourismus besichtigt verschiedene Schulen, u. a. Öko-Hauptschule
Mäder in Österreich. Im Tagungsraum des Übernachtungshotels
hält Dr. Stahl vom Büro für Sonnenenergie
einen Vortrag über Passivhaus-Technologie. Im Rahmen
einer Probeabstimmung spricht sich der Ausschuss für
Schulen, Kultur und Tourismus einstimmig für die Verwendung
alternativer Energiekonzepte aus.
22. Mai 2000
Die Abbrucharbeiten werden vergeben. In der
gleichen Sitzung wird das Materialkonzept des Architekten
(Klinkerfassade, Edelstahldach) gut geheißen.
23. Mai 2000
Kreistag beschließt das Energie- und
Gebäudekonzept und nimmt für die Ausgestaltung
des Neubaus als Passivhaus 900.000,-- DM Mehrkosten in Kauf.
25. Januar 2001
Erster Spatenstich
13. März 2001
Ein Hangrutsch legt
die Erdarbeiten lahm. Schaden: rund 300.000,- €
12. April 2002
Richtfest
17.04. – 23.04.03
Einzug in die neue Passivhaus-Schule
22. Mai 2003
Einweihung und Segnung
|